Die Pensionsanpassung für 2022 ist völlig unzureichend! Dazu kommt, dass die Teuerung und der Kaufkraftverlust JETZT spürbar sind! Wir fordern daher einen Kaufkraftsicherungs-Hunderter für kleine und mittlere Pensionen - und zwar sofort!

"Die Pensionsanpassung für 2022 ist völlig unzureichend! Dazu kommt, dass die Teuerung und der Kaufkraftverlust JETZT spürbar sind! Wir fordern daher einen Kaufkraftsicherungs-Hunderter für kleine und mittlere Pensionen - und zwar sofort!", betont Dr. Peter Kostelka, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und führt weiter aus: "Die Preise explodieren gerade. Die Inflation steigt seit dem heurigen Mai stark und kletterte im August 2021 auf 3,2 Prozent – dem höchsten Wert seit 11 Jahren. Haushaltsenergie verteuerte sich massiv: Strom und Gas +7 %, Heizöl +30%. Die Preise eines wöchentlichen Einkaufs (sogenannter „Miniwarenkorb“) stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent. Genau in jenen Warengruppen, die von Haushalten mit geringerem Einkommen am meisten nachgefragt werden, sind die Preissteigerungen am höchsten!"

Preise explodieren, Kaufkraft sinkt, kleine und mittlere Pensionen müssen JETZT entlastet werden!

Es ist zu erwarten, so Kostelka, dass auch in den restlichen Monaten des heurigen Jahres die Teuerung hoch bleibt. Die von Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Kogler im Alleingang verordnete Pensionsanpassung mit 3 Prozent für kleine Pensionen bzw. 1,8 für mittlere und höhere Pensionen ist angesicht dieser Teuerungswelle "völlig unzureichend". Dazu kommt, dass diese Pensionserhöhung erst am 31. Jänner 2022 erstmals am Konto ist. "Die Teuerung und damit der Kaufkraftverlust sind aber JETZT spürbar und werden sich angesichts einer weiter steigenden Inflation massiv in den Geldbörsen der Pensionisten bemerkbar machen. Deshalb fordert der Pensionistenverband für kleine und mittlere Pensionen einen Kaufkraftsicherungs-Hunderter – und zwar sofort!", unterstreicht der PVÖ-Präsident abschließend.