Die betroffene Gruppe umfasst laut Stefan Spielbichler, dem Sprecher von Notruf Niederösterreich, rund 20.000 Menschen. Zur Verfügung stehen mit Stand Donnerstagvormittag etwa 50.000 Termine.
Weiterhin offen bleibt die Anmeldung auch für über 80-Jährige.
Mitglieder einer Hochrisikogruppe können sich online unter www.impfung.at/hochrisiko anmelden. Injiziert werden die Vakzine von Biontech/Pfizer, AstraZeneca und Moderna.
Der schriftliche Nachweis der Zugehörigkeit zur Risikogruppe muss erst in der Impfstelle erfolgen. Unterbleibt dieser, werden die jeweiligen Personen abgewiesen, also ohne Injektion nach Hause geschickt. Notruf Niederösterreich appellierte darauf, im Vorfeld keinesfalls Befunde oder Attests zu übermitteln. "Diese müssen aus Datenschutzgründen sofort gelöscht werden."
Im Rahmen der bisherigen Runden holten sich 63.000 Personen über 80 Jahren die Impftermine ab. 65.000 Menschen aus der Altersgruppe hatten sich vorregistriert.
Die nunmehr zur Verfügung stehenden 50.000 Zeit-Slots würden je nach Impfstoff-Lieferzusage "Zug um Zug erweitert", sagte Spielbichler. In den kommenden Wochen soll die Zahl der angebotenen Termine die der Mitglieder der zur Anmeldung zugelassenen Personengruppen stets überschreiten. "Ein nächster Schritt ist dann, dass wir mit den Alterskohorten nach unten gehen", blickte der Sprecher voraus.